Aus aktuellem Anlass

Es gibt viele gute Gründe, einen Blogeintrag scharf zu formulieren. Polemik ist geeignet, Diskussionen anzustoßen, Missstände anzuprangern und -warum auch nicht- sehr viel Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Aber wenn sich objektiv herausstellt, dass man Unfug geschrieben hat und dabei jemanden völlig zu Unrecht angegangen und ihm Unwahres unterstellt hat, sollte man doch Manns genug sein, seinen Fehler öffentlich einzugestehen und sich in aller Deutlichkeit zu entschuldigen. Wer anecken will, sollte sich der Risiken bewusst sein und sich diesen auch stellen.

Den ursprünglichen Blogeintrag geringfügig (und unnachvollziehbar) editieren, um sein Antlitz zu wahren, sei es aus Rechthaberei oder in der Absicht, seine Internet-Affinität zu maskieren, zeigt von schwachem Charakter. Der Blogger macht sich dadurch vollends unglaubwürdig und sein Blog verliert die letzte Relevanz.

Er, den ich meine, wird wissen, dass er gemeint ist.

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Published in: on Juli 26, 2010 at 6:11 pm  Comments (1)  

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One CommentHinterlasse einen Kommentar

  1. Lieber ghoul,
    ich habe den Blogbeitrag soweit editiert, um eine weitere, mögliche, Interpretation des Vorfalls zu ermöglichen (und auch cyrics Stellungnahme zum Vorfall darzustellen).

    Beide Versionen sind möglich, das kann man jetzt nicht mehr nachprüfen, also ist die Diskussion müßig.Ich schließe inzwischen nichtmal mehr aus dass der Fehler auf meiner Seite liegen könnte, aber ich weiß es eben nicht. Und selbst wenn: wofür sollte ich mich dann entschuldigen? Dafür das ich einen Rant über ein banales Problemchen geschrieben habe? Geschenkt. Das hätte jedem passieren können (und ist auch schon oft passiert ist: letztens bei Set und seiner Beatboy/Ludendorf-Paranoia).

    Von „Risiken“ zu sprechen halte ich für hochgradig albern.

    LG
    alex

    P.S.: Zu verschweigen, dass die Editierung auf Wunsch von TheClone erfolgte und zu einer ausgewogeneren Darstellung des Vorfalls beitrug, zeugt von billiger Effekthascherei und dem Versuch sich wichtig zu machen, indem man sich als Rächer eingebildeter Missstände aufspielt (ich hatte schon überlegt den Beitrag komplett zu löschen, um die Sache für beide Seiten gütlich zu lösen, aber das wäre mir wohl erst recht als Versuch den Vorfall „unter den Teppich zu kehren“ ausgelegt worden).


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