Ghoulhack: Dynamische Kämpfe

Regeloptionen zur Unterscheidung von Kampfarten.

Annahmen

Nahkampf unterscheidet sich stark von der Situation. Im Duell versuchen sich die Gegner zu „lesen“, die Handlung des Gegners vorherzusehen oder gezielt zu provozieren. Dies ist möglich, da man nur einen Gegner beobachten muss. Die Kontrahenten bewegen sich dabei je nach verfügbarem Gelände umher, nähern sich oder entfernen sich immer wieder voneinander. Statt Waffenangriffen können auch Faust oder Ringkampftechniken zum Einsatz kommen.
Im Scharmützel dagegen sind mehrere Kämpfer beteiligt. Im Kampf zählt Raffinesse weniger als die Fähigkeit, das umliegende Geschehen im Auge zu behalten. Ringkampf wird für gewöhnlich nicht angestrebt, da Ringende stets ein leichtes Ziel für Dritte bieten. Im freien Scharmützel bewegen sich die Kontrahenten ebenfalls quer über das Gelände (Beispiel: eine Abenteurergruppe bekämpft einen Riesen).
Neben dem freien Scharmützel gibt es auch bedeckte oder formierte Scharmützel (Stellungskampf), in denen sich Teilnehmer nur beschränkt fortbewegen, z.B. um eine Stellung zu halten, ein Durchbrechen von Gegnern zu verhindern oder Vorteile von Stangenwaffen zu nutzen (Beispiel: Kämpfe in Dungeon-Gängen gegen zahlreiche Gegner). Das koordinierten Kämpfen hat sowohl Vor- und Nachteile, da der Einzelne Freiheitsgrade in der Bewegung zugunsten der Formation aufgibt.
Extremer als das bedeckte Scharmützel ist eine Schlachtformation in enger Aufstellung. Diese hat historisch mehr Bedeutung als in einer magielastigen Fantasy-Welt.

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Published in: on Juni 28, 2012 at 3:36 pm  Comments (6)