Leben ist Leiden, Liebe ist Tod – das literarische Vermächtnis der Tanith Lee

Am 24. Mai 2015 verstarb die englische Fantasy-Autorin Tanith Lee. Sie hinterlässt uns ihre leidgeprüften Protagonisten: Helden, Dämonen, Verliebte, Verfluchte, Wahnsinnige, Depressive, Männer, Frauen, Geschlechtswandler. Ihre stilistisch versierten Werke können den Leser hypnotisieren, aber auch verwirrt zurücklassen. Nichts ist in ihren Erzählungen sicherer, als dass eben nicht das geschieht, was man sich wünscht, erwartet oder geraten zu haben glaubt. Spannungsbogen? Ein Täuschungsmanöver, um den Leser auf eine falsche Fährte zu wiegen. Genre? Ein Feld, das in einer Buchreihe nicht einfach ergründet, sondern kreativ bereichert wird, um in der nächsten ein völlig neues zu erschließen. Sword & Sorcery, Märchen & Legenden, Weltraum, Vampire, gotischer Schauerroman, Tanith Lee schmückte sie alle mit Opalen und Saphiren, Blut und Schatten. (mehr …)

Published in: on Mai 28, 2015 at 12:22 pm  Comments (1)  
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Kurzrezension: Der Medicus [Film]

Ein Film wie eine Wurst: Erst werden alle Zutaten durch den Fleischwolf gedreht und dann in ein Stück Darm gestopft.

Man kann sich natürlich auch Wurst schmecken lassen.

Published in: on Januar 1, 2014 at 6:14 pm  Kommentar verfassen  
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